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CoEUD - Component-based End User Development - Verbundprojekt im Rahmen der Forschungsoffensive "Software Engineering 2006"

Zentralistische und monolithische IT-Systeme werden heute zunehmend durch komponenten- und service-basierte Anwendungen ergänzt oder ersetzt. So lassen sich nach Bedarf einzelne Applikationen einfach zu neuen Services zusammenfügen. Noch vorteilhafter wäre, wenn der Endbenutzer selbst eine Softwareanwendung nach seinen Wünschen modifizieren könnte.

Dies ist - stark verkürzt - die Grundidee des so genannten End User Developments. Ein Paradebeispiel für komponentenbasierte Softwareentwicklung ist die Eclipse-Plattform der Eclipse Foundation. Eclipse ist als erweiterbare Entwicklungsumgebung gestartet und stellt heutzutage eine universelle Anwendungsplattform zur Integration von PlugIns auf Open Source Basis dar. Diese Art von Flexibilität gilt es nun nach dem Prinzip des "easy-to-adapt" auszubauen, um sie neben professionellen Softwareentwicklern auch Endbenutzern zugänglich zu machen.

Idealerweise könnten diese dann Software-Komponenten wie beim Tangram-Spiel zu neuen Anwendungen zusammenfügen oder bestehende anpassen, um so für ihr Arbeitsfeld optimale Software-Lösungen zu erhalten. Auf dem Gebiet der Anpassung und Zusammensetzung von Komponenten- und Service-Infrastrukturen durch den Endbenutzer besteht jedoch noch erheblicher Forschungsbedarf. Speziell die Aspekte der Human Factors werden in der Forschung zu Software-Architekturen selten berücksichtigt. Eine integrierte Sichtweise auf End User Development steckt noch in den Anfängen.

Diese Herausforderung greift das BMBF-Projekt CoEUD - Component-based End User Development mit dem Ziel auf, innovative Konzepte des End User Developments mit aktuellen Trends des Software-Engineerings zu verbinden.
 
 

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